Die Vorbereitung

Bevor zum Rasierer gegriffen wird, sollte das Gesicht mit lauwarmem Wasser gereinigt werden. Zum einen zur Reinigung, zum anderen weiten sich durch das warme Wasser die Blutgefäße, wodurch sich Barthaare einfacher entfernen lassen. Zum Wasser kann hier auch zu milden Reinigungsprodukten wie Gesichtswasser gegriffen werden.

Die Rasur

Nach der Gesichtsreinigung wird der Rasierschaum oder die Rasiercreme gleichmäßig im Gesicht verteilt. Es empfiehlt sich, einen Rasierpinsel zu verwenden, da dieser die Barthaare aufrichtet und sie weicher werden. Die Rasur sollte mit einem Rasierer mit Klingensystem erfolgen. Hier sollte auf die Qualität geachtet werden. Stumpfe Klingen sollten Sie keinesfalls verwenden – diese führen schnell zu Irritationen der Haut. Dann kann die Rasur beginnen.  Generell macht es Sinn, in kurzen, präzisen Zügen und in Bartwuchsrichtung zu rasieren.

Kurzanleitung:

  • Immer an der Seite unterhalb der Koteletten beginnen und ausschließlich in Bartwuchsrichtung rasieren.
  • Die zu rasierende Stelle sollte immer gespannt sein.
  • Niemals mit zu hohem Druck rasieren. Das reizt die Haut, Rasierbrand kann entstehen.
  • Immer sanft und in kurzen Zügen rasieren.

Nach der Rasur

Wenn alle unerwünschten Haare ab sind, sollten alle Rasierschaumreste mit warmem Wasser vom Gesicht gespült werden. Auch der Rasierer sollte sorgfältig gereinigt werden, bevor er sich für 24 Stunden ausruhen darf. Wichtig: Nach dem Rasieren ein sensitives Aftershave auftragen, damit die Haut nach der Rasur geschmeidig bleibt.

Spannende Haarfakten:

Rund jeder zweite Volljährige unter 30 rasiert sich nicht nur das Gesichtshaar: über 40 Prozent enthaaren sich auch unter den Achseln, jeder Vierte im Intimbereich, und rund 20 Prozent entfernen Haare auf Brust oder Bauch. Knapp zehn Prozent der jungen Männer enthaaren sich sogar die Beine.