Tipp 1:Das richtige Werkzeug richtig benutzen

Mit einem guten, passenden Rasierer und der Anwendung der korrekten Techniken lässt sich der Entstehung von eingewachsenen Haaren, Pickelchen und Hautirritationen vorbeugen. Um jedes Haar optimal zu erwischen, ist es wichtig, den Rasierer im 90-Grad-Winkel zur Haut zu halten und entgegen der Wuchsrichtung zu rasieren.

Einige elektrische Rasierer leiten zum Beispiel die Hitze zum Scherkopf und verursachen dadurch Entzündungen und Hautirritationen. Zu starker Druck an sensiblen Stellen oder oft wiederholtes „Hin und Her“ an eventuellen „Knicks und Kurven“ vor allem an Kinn- und Kieferknochen helfen auch nicht weiter. Hochwertige Technik und gleichmäßiger Druck auf die Haut garantieren ein glattes und hautschonendes Ergebnis. Ein zu festes Andrücken kann dabei das Risiko von Rasurbrand erhöhen.

Tipp 2: Die Haut richtig auf die Rasur vorbereiten

Es ist effizienter, sich vor dem Waschen zu rasieren, da die Haut weniger geschwollen ist und das Barthaar an der tiefsten Stelle erfasst werden kann. Für Nassrasierer ist klar: Das Auftragen eines Rasierschaums oder -gels macht die Haut geschmeidiger und daher weniger anfällig für Schnitte und Irritationen.

Wer die Zeit hat, nimmt sich ein Beispiel am klassischen Barbier und legt sich für eine Minute ein warmes, feuchtes Tuch übers Gesicht. Wer eine Trockenrasur ohne Schaum bevorzugt, sollte das Gesicht vor der Rasur nicht waschen, da die Haut nach dem Waschen oft etwas angeschwollen und sensibel ist.

Wem beim Blick in den Spiegel schon die Haut wehtut, der sollte vielleicht mal einen Tag Pause machen und sich für den Stoppel-Look entscheiden – immer noch besser als eine schlechte Rasur und drei Tage Irritationen!

Tipp 3: Nach der Rasur das richtige Mittel und die richtige Methode verwenden

Fast genauso wichtig wie die Rasur selbst ist die Pflege nach der Rasur. Nicht ohne Grund blüht der traditionelle arabische Barbier hier erst so richtig auf. Aber auch wer sich nicht „zärtlich ohrfeigen“ und mit feinen Ölen massieren kann, kann auf einiges achten.

Noch eingewachsene Haare können mit der Pinzette vorsichtig herausgezogen, aber nicht ganz herausgerissen werden (denn dadurch wächst das Haar tiefer nach). Besonders wohltuend und „easy to do“: die Haut mit kaltem Wasser oder einem kalten Handtuch kühlen, um die Poren zu schließen. Zu guter Letzt wird natürlich noch das (geeignete) Lieblings-Aftershave aufgetragen – fertig ist die perfekte Rasur!