Männer neigen dazu, Müdigkeit einfach zu ignorieren, da müde sein für viele nicht ins Rollenbild passt. Viele denken sogar, es sei männlich, mit wenig Schlaf auszukommen. Ein fataler Fehler, denn wer auf Dauer zu wenig schläft, kann Konzentrationsstörungen entwickeln und steigert zudem das Risiko für Diabetes, Stresserkrankungen und Depressionen.

Wie viel Schlaf ist normal?

Das „normale“ Schlafmaß gibt es nicht. Großteils bestimmen Erbanlagen den Schlafbedarf. Erwachsene schlafen durchschnittlich sieben bis acht Stunden. 7,5 Stunden gelten als optimale Schlafdauer – sie verspricht das längste Leben. Es gibt aber auch Menschen, die sich schon nach fünf Stunden Schlaf gut erholt fühlen, während andere über zehn Stunden benötigen, um tagsüber frisch zu sein. Fazit: Die Dauer des nächtlichen Schlafs ist individuell. Hören Sie auf Ihren Körper!

Die passende Matratze

Neben ausreichend Schlaf für Körper, Geist und Seele spielt auch die Schlafunterlage eine entscheidende Rolle. Passt die Matratze nicht, können sich die Muskeln nicht entspannen, die Knochen werden nicht ausreichend gestützt. Besonders hart trifft das die Bandscheiben. Nachts sollen sie sich regenerieren und mit Flüssigkeit füllen, um wieder fit zu werden für den Tag. Wer häufig unruhig schläft oder oft mit Rückenschmerzen aufwacht, sollte sich nach einer neuen Schlafunterlage umsehen.