Mit über 25 Prozent verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen die meisten Arbeitsunfähigkeitstage. Spitzenreiter bei den Einzeldiagnosen sind sowohl bei Frauen als auch bei Männern Rückenschmerzen. Die Ursachen, die zur Entstehung der Beschwerden beitragen, sind vielfältig.

Eines der Hauptprobleme ist ein Mangel an Bewegung, der sich durch alle Altersschichten der Gesellschaft zieht und der zu einer Verkümmerung der Muskulatur und Schädigung der Wirbelsäule führt. Denn nur durch ausreichende Bewegungsanreize kann das Muskel- und Skelettsystem schmerzfrei und uneingeschränkt funktionieren.

Ebenfalls von zentraler Bedeutung für Schmerzen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich sind Fehlhaltungen und einseitige Belastungen am Arbeitsplatz und zu Hause. Auch wenn die Liste der Ursachen für Rückenschmerzen lang ist, gibt es effektive Präventionsmöglichkeiten. Eine große Rolle spielt dabei ein ganzheitliches Konzept, das sowohl die Kräftigung und Dehnung der Muskulatur als auch die Vermeidung von Fehlbelastungen sowie die Reduzierung von Stress und psychischen Belastungen umfasst.

Im Alltag auf Bewegung setzen 

Unverzichtbar ist ausreichend Bewegung im Alltag. Bereits dreimal wöchentlich eine halbe Stunde leichter Ausdauersport ist ausreichend, um die Gesundheit generell zu fördern, die Muskulatur zu kräftigen und den Rücken zu entlasten. Zusätzlich sollten kleine Bewegungseinheiten wie Treppen steigen, kürzere Strecken zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren in den Tagesablauf eingebunden werden. 

Rückengerechte Verhältnisprävention

Weiterer wichtiger Baustein zur Prävention und auch Therapie von Kreuzschmerzen ist die sogenannte rückengerechte Verhältnisprävention – die Schaffung eines rückenfreundlichen Umfeldes.

Rückenfreundlich bedeutet, dass sich Alltagsprodukte wie Stühle, Polstermöbel, Büroarbeitsplätze oder auch Fahrräder, Autositze und Bettsysteme individuell einstellen und an die körperlichen Voraussetzungen des Benutzers anpassen lassen. „Denn bei Prävention und Therapie von Rückenleiden spielen Alltagsprodukte, die den Bewegungsapparat und die Wirbelsäule optimal unterstützen, eine wesentliche Rolle“, so Detlef Detjen, Geschäftsführer der AGR.

Durch optimal angepasste Gegenstände des persönlichen Wohn- und Arbeitsumfeldes können Verspannungen, Muskelverhärtungen und Abnutzungserscheinungen der Bandscheiben effektiv entgegengewirkt werden.

Nur rückengerechte Produkte, die den strengen Prüfkriterien einer unabhängigen medizinisch-therapeutischen Expertenkommission genügen, werden mit dem AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ ausgezeichnet. In den letzten Jahren wurde es an zahlreiche Alltagsprodukte wie Büro- und Sitzmöbel, Kinder- und Jugendmöbel, Schulranzen, Fahrräder, Bettsysteme, Pkw-Sitze, Schuhe und Sportgeräte et cetera verliehen. 

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