Wann sollte man bei Haarausfall zum Arzt gehen?

Sobald dieser über das individuell gewohnte Maß hinausgeht, rate ich, unverzüglich einen haarausfallspezialisierten Arzt aufzusuchen.

Welche Haarausfallerkrankungen behandeln Sie?

Grundsätzlich alle, wobei die meisten unserer Patienten unter erblich bedingtem Haarausfall leiden. Bei dieser weit verbreiteten Erkrankung können wir durch medikamentöse Therapien und/oder Haartransplantationen sehr gute Erfolge erzielen.

Absolut entscheidend für das Ergebnis ist die Auswahl des Arztes und der Methode.

Bei Patienten mit wenig Spenderhaar erreichen wir durch Körperhaartransplantationen mit Brust- oder Barthaar auch sehr ästhetische Ergebnisse. Zudem bieten wir Augenbrauen-, Wimpern- und Barttransplantationen.
Patienten mit Kreisrundem Haarausfall therapieren wir mit innovativen bioregenerativen Behandlungen. Hiermit erzielen wir selbst in schwersten Fällen unglaubliche Resultate.

Ein weiterer Großteil unserer Patienten kommt mit dem Wunsch nach Korrekturbehandlung durch die misslungene Haartransplantation eines anderen Anbieters zu uns.

Was kann bei einer Haartransplantation misslingen?

Die Antwort sprengt den Umfang dieses Interviews. Kurz gesagt: Absolut entscheidend für das Ergebnis ist die Auswahl des Arztes und der Methode. Trifft man hier eine falsche Wahl, kann leider viel misslingen. Wer sich jedoch für höchste ärztliche Qualität ohne Delegation von Operationsschritten an nichtärztliches Personal und eine gewebeschonende und somit nachhaltige Methode entscheidet, hat ein sehr gutes Behandlungsergebnis zu erwarten.

Sie haben 2015 Ihr Fachbuch „Minimalinvasive Haartransplantation“ im Springer Verlag herausgebracht. Stellen Sie bitte kurz die Vorteile dieser Methode vor.

Der große Vorteil der minimal-invasiven FUE-Methode liegt klar im gewebeschonenden Charakter. Hier werden die Spenderhaare ohne Skalpellschnitte entnommen.

Vorteilhaft für die Patienten ist zudem, dass diese später jede Art von Frisur wählen können.

So erzielen wir wesentlich ästhetischere Ergebnisse, als es bei veralteten, traumatisierenden, invasiven Methoden, wie der FUT-/Streifenmethode, der Fall ist. Leider werden invasive Methoden dennoch oft angewendet – und viele Patienten dadurch nachhaltig geschädigt.

Bei der FUE-Haartransplantation verzichten wir auf die operative Entnahme eines Hautstreifens. Somit ist weder mit starken Schmerzen noch mit sichtbaren Narben zu rechnen. Vorteilhaft für die Patienten ist zudem, dass diese später jede Art von Frisur wählen können, ohne das Bild durch sichtbare Narben zu beeinträchtigen.