Vor mehreren Jahren war es nur möglich die Erektionsstörungen symptomatisch zu behandeln. An eine Heilung war nicht zu denken. Mittlerweile ist die Wissenschaft auf diesem Gebiet so weit, dass auch eine dauerhafte Heilung möglich ist. Dafür ist es wichtig der Ursache auf den Grund zu gehen. Das funktioniert nur mit einer sorgfältigen Diagnose. Mit der Ausstellung eines Rezeptes ist es nicht getan.

Wir alle wissen doch: Liebe hält jung. Entscheidend ist die Beratung durch einen Arzt, um gemeinsam eine Lösung zu finden.

Gleichzeitig wird durch eine gründliche Diagnose abgeklärt, ob ernsthafte organische Ursachen wie zum Beispiel Gefäßerkrankungen zugrunde liegen. Diese können ein paar Jahre später zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Wer dies nicht abklären lässt, verpasst die Chance, eine solche schwerwiegende Erkrankung zu verhindern.

 

„Die 8 größten Irrtümer über Erektionsstörungen“ *

 

Erektionsstörungen gehören zum Alter einfach dazu!

 

Bloß weil es ab und zu nicht klappt, habe ich doch keine Erektionsstörungen!

Ich stehe doch voll im Leben. Ich kann doch gar keine krankhaften Erektionsstörungen haben.

Ich habe Lust, also habe ich auch keine Erektionsstörungen.

Gegen Erektionsstörungen kann man nichts machen.

Ich nehme schon andere Medikamente, da darf ich doch sicher nicht gegen Erektionsstörungen nehmen.

Wie unangenehm! Über Erektionsstörungen redet man nicht.

Ein Medikament gegen Erektionsstörungen kann mich in peinliche Situationen bringen.

*Quelle: „Die 8 größten Irrtümer über Erektionsstörungen“ Patientenbroschüre 1A Pharma

Um ein individuelles Heilungs- und/oder Therapiekonzept zu erstellen, müssen mindestens folgende Untersuchungen beim Arzt erfolgt sein:

 

  • Ausführliches Gespräch
  • Spezielle Blutuntersuchung
  • Ausführliche körperliche Untersuchung des äußeren Genitals
  • Apparative Diagnostik

 

Wichtig ist es, anhand einer Nervenmessung (Biothesiometrie) den für die Erektion verantwortlichen Nerv zu untersuchen. Auch der Beckenboden des Mannes spielt eine große Rolle für die Erektionshärte. Die Funktionstüchtigkeit der Beckenbodenmuskulatur kann der Arzt mit einer bestimmten Messung (EMG des Beckenbodens) untersuchen. Spezielle Ultraschalluntersuchungen wie zum Beispiel die Doppler-Duplex-Sonographie der vier wichtigen Penis-Blutgefäße, die für die Erektion Blut zum Penis führen, zeigen auf, ob eventuell Durchblutungsstörungen für die Potenzprobleme verantwortlich sind.

Auch die Zusammensetzung des Schwellkörpers (Anteil Bindegewebe und Anteil der glatten Muskelzellen) ist ganz entscheidend. Eine zusätzliche Untersuchung könnte die sogenannte RigiScan-Untersuchung sein, eine Methode zur Messung der nächtlichen Erektionen. Dabei werden verschiedene Medikamente getestet, um zu sehen, welches Medikament in welcher Dosis den besten Erfolg erzielt.
Die Therapie kann zu einer spontanen symptomatischen Verbesserung oder aber auch zur Heilung von Erektionsstörungen führen. Für jeden Mann gibt es eine individuelle richtige Therapie.

Zur Behandlung von Impotenz stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Um eine Heilung der Erektilen Dysfunktion zu erreichen, ist es sinnvoll, ein individuelles Therapiekonzept zu entwickeln. Aus diesem Grund sollte unbedingt ein Spezialist aufgesucht werden, der eine gründliche Diagnose stellt und Erfahrung im Erstellen individueller Therapiekonzepte hat.

Medikamentöse Therapieformen sind:

 

  • Tabletten
  • Injektion in den Schwellkörper
  • Einführen in die Harnröhre und lokale Medikamente
  • Natürliche Potenzmittel
  • Testosteron-Therapie (erst nach sorgfältiger Untersuchung und Diagnosestellung)
  • Mechanische Therapie
  • Elektrostimulation

 

Darüber hinaus gibt es operative Möglichkeiten, Coaching und Psychotherapie sowie körperliches Training. Wir alle wissen doch: Liebe hält jung. Entscheidend ist die Beratung durch einen Arzt, um gemeinsam eine Lösung zu finden.